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IPA rev.2005
A   Laut-Buchstaben-Zuordnungen


0   Vorbemerkungen

(1) Die Schreibung des Deutschen beruht auf einer Buchstabenschrift. Jeder Buchstabe existiert als Kleinbuchstabe und als Großbuchstabe (Ausnahme ß):

a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z     ä ö ü     ß
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z     Ä Ö Ü

Die Umlautbuchstaben ä, ö, ü werden im Folgenden mit den Buchstaben a, o, u zusammen eingeordnet; ß nach ss. Zum Ersatz von ß durch ss oder SS siehe § 25 E2 und E3.

In Fremdwörtern und fremdsprachigen Eigennamen kommen außerdem Buchstaben mit zusätzlichen Zeichen sowie Ligaturen vor (zum Beispiel ç, é, â, æ).

(2) Für die Schreibung des Deutschen gilt:

(2.1) Buchstaben und Sprachlaute sind einander zugeordnet. Die folgende Darstellung bezieht sich auf die Standardaussprache, die allerdings regionale Varianten aufweist.

(2.2) Die Schreibung der Wortstämme, Präfixe, Suffixe und Endungen bleibt bei der Flexion der Wörter, in Zusammensetzungen und Ableitungen weitgehend konstant (zum Beispiel Kind, die Kinder, des Kindes, Kindbett, Kinderbuch, Kindesalter, kindisch, kindlich; Differenz, Differenzial, differenzieren; aber säen, Saat; nähen, Nadel). Dies macht es in vielen Fällen möglich, die Schreibung eines Wortes aus verwandten Wörtern zu erschließen.

Dabei ist zu beachten, dass Wortstämme sich verändern können, so vor allem durch Umlaut (zum Beispiel Hand – Hände, Not – nötig, Kunst – Künstler, rauben – Räuber), durch Ablaut (zum Beispiel schwimmen – er schwamm – geschwommen) oder durch e/i-Wechsel (zum Beispiel geben – du gibst – er gibt).

In manchen Fällen werden durch verschiedene Laut-Buchstaben-Zuordnungen gleich lautende Wörter unterschieden (zum Beispiel malen aber mahlen, leeren aber lehren).

(3) Der folgenden Darstellung liegt die deutsche Standardsprache zugrunde.

Besonderheiten sind bei Fremdwörtern und Eigennamen zu beachten.

(3.1) Fremdwörter unterliegen oft fremdsprachigen Schreibgewohnheiten (zum Beispiel Chaiselongue, Sympathie, Lady). Ihre Schreibung kann jedoch – und Ähnliches gilt für die Aussprache – je nach Häufigkeit und Art der Verwendung integriert, das heißt dem Deutschen angeglichen werden (zum Beispiel Scharnier aus französisch charnière, Streik aus englisch strike). Manche Fremdwörter werden sowohl in einer integrierten als auch in einer fremdsprachigen Schreibung verwendet (zum Beispiel Fotografie/Photographie).

Nicht integriert sind üblicherweise

  a)  zitierte fremdsprachige Wörter und Wortgruppen (zum Beispiel: Die Engländer nennen dies „one way mind”);
  b)  Wörter in international gebräuchlicher oder festgelegter – vor allem fachsprachlicher – Schreibung (zum Beispiel City; medizinisch Phlegmone).

Für die nicht oder nur teilweise integrierten Fremdwörter lassen sich wegen der Vielgestaltigkeit fremdsprachiger Schreibgewohnheiten keine handhabbaren Regeln aufstellen. In Zweifelsfällen siehe das Wörterverzeichnis.

(3.2) Für Eigennamen (Vornamen, Familiennamen, geografische Eigennamen und dergleichen) gelten im Allgemeinen amtliche Schreibungen. Diese entsprechen nicht immer den folgenden Regeln.

Eigennamen aus Sprachen mit nicht lateinischem Alphabet können unterschiedliche Schreibungen haben, die auf die Verwendung verschiedener Umschriftsysteme zurückgehen (zum Beispiel Schanghai, Shanghai).

(4) Beim Aufbau der folgenden Darstellung sind zunächst Vokale (siehe Abschnitt 1) und Konsonanten (siehe Abschnitt 2) zu unterscheiden.

Unterschieden sind des Weiteren in beiden Gruppen grundlegende Zuordnungen (siehe Abschnitt 1.1 und 2.1), besondere Zuordnungen (siehe Abschnitte 1.2 bis 1.7 und 2.2 bis 2.7) sowie spezielle Zuordnungen in Fremdwörtern (siehe Abschnitt 1.8 und 2.8).

Laute werden im Folgenden durch die phonetische Umschrift wiedergegeben (zum Beispiel das lange a durch [a:]). Sind die Buchstaben gemeint, so ist dies durch kursiven Druck gekennzeichnet (zum Beispiel der Buchstabe h oder H).


1   Vokale

1.1  Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen

Als grundlegend im Sinne dieser orthografischen Regelung gelten die folgenden Laut-Buchstaben-Zuordnungen. Besondere Zuordnungen werden in den sich anschließenden Abschnitten behandelt.

(1) Kurze einfache Vokale

LauteBuchstaben    Beispiele
[a]aab, Alter, warm, Bilanz
[ε], [e]eenorm, Endung, helfen, fett, penetrant, Prozent
[Ə]eAtem, Ballade, gering, nobel
[I], [i]iimmer, Iltis, List, indiskret, Pilot
[Ɔ], [o]oob, Ort, folgen, Konzern, Logis, Obelisk, Organ
[œ], [ø]  ööfter, Öffnung, wölben, Ökonomie
[Ʊ], [u]uunten, Ulme, bunt, Museum
[Y], [y]üKüste, wünschen, Püree

(2) Lange einfache Vokale

Laute    Buchstaben    Beispiele
[a:]aartig, Abend, Basis
[e:]eedel, Efeu, Weg, Planet
[ε:]ääsen, Ära, Sekretär
[i:]ie(in einheimischen Wörtern:) Liebe, Dieb
i(in Fremdwörtern:) Diva, Iris, Krise, Ventil
[o:]ooben, Ofen, vor, Chor
[ø:]ööde, Öfen, schön
[u:]uUfer, Bluse, Muse, Natur
[y:]üüben, Übel, fügen, Menü, Molekül

(3) Diphthonge

Laute    Buchstaben    Beispiele
[aI]eieigen, Eile, beiseite, Kaleidoskop
[aƱ]auauf, Auge, Haus, Audienz
[ƆY]eueuch, Eule, Zeuge, Euphorie

1.2  Besondere Kennzeichnung der kurzen Vokale

Folgen auf einen betonten Vokal innerhalb des Wortstammes – bei Fremdwörtern betrifft dies auch den betonten Wortausgang – zwei verschiedene Konsonanten, so ist der Vokal in der Regel kurz; folgt kein Konsonant, so ist der Vokal in der Regel lang; folgt nur ein Konsonant, so ist der Vokal kurz oder lang. Deshalb beschränkt sich die besondere grafische Kennzeichnung des kurzen Vokals auf den Fall, dass nur ein einzelner Konsonant folgt.

§ 2Folgt im Wortstamm auf einen betonten kurzen Vokal nur ein einzelner Konsonant, so kennzeichnet man die Kürze des Vokals durch Verdopplung des Konsonantenbuchstabens.

Das betrifft Wörter wie:

Ebbe; Paddel; schlaff, Affe; Egge; generell, Kontrolle; schlimm, immer; denn, wann, gönnen; Galopp, üppig; starr, knurren; Hass, dass (Konjunktion), bisschen, wessen, Prämisse; statt (aber Stadt), Hütte, Manschette

§ 3Für k und z gilt eine besondere Regelung:
    (1)   Statt kk schreibt man ck.
    (2)   Statt zz schreibt man tz.

Das betrifft Wörter wie:

Acker, locken, Reck; Katze, Matratze, Schutz

Ausnahmen: Fremdwörter wie Mokka, Sakko; Pizza, Razzia, Skizze

E zu § 2 und § 3: Die Verdopplung des Buchstabens für den einzelnen Konsonanten bleibt üblicherweise in Wörtern, die sich aufeinander beziehen lassen, auch dann erhalten, wenn sich die Betonung ändert, zum Beispiel: Galopp – galoppieren, Horror – horrend, Kontrolle – kontrollieren, Nummer – nummerieren, spinnen – Spinnerei, Stuck – Stuckatur, Stuckateur

§ 4In acht Fallgruppen verdoppelt man den Buchstaben für den einzelnen Konsonanten nicht, obwohl dieser einem betonten kurzen Vokal folgt.

Dies betrifft

(1) eine Reihe einsilbiger Wörter (besonders aus dem Englischen), zum Beispiel:

Bus, Chip, fit, Gag, Grog, Jet, Job, Kap, Klub, Mob, Pop, Slip, top, Twen

E1: Ableitungen schreibt man entsprechend § 2 mit doppeltem Konsonantenbuchstaben: jobben – du jobbst – er jobbt; jetten, poppig, Slipper; außerdem: die Busse (zu Bus)

(2) die fremdsprachigen Suffixe -ik und -it, die mit kurzem, aber auch mit langem Vokal gesprochen werden können, zum Beispiel:

Kritik, Politik; Kredit, Profit

(3) einige Wörter mit unklarem Wortaufbau oder mit Bestandteilen, die nicht selbständig vorkommen, zum Beispiel:

Brombeere, Damwild, Himbeere, Imbiss, Imker (aber Imme), Sperling, Walnuss; aber Bollwerk

(4) eine Reihe von Fremdwörtern, zum Beispiel:

Ananas, April, City, Hotel, Kamera, Kapitel, Limit, Mini, Relief, Roboter

(5) Wörter mit den nicht mehr produktiven Suffixen -d, -st und -t, zum Beispiel:

Brand (trotz brennen), Spindel (trotz spinnen); Geschwulst (trotz schwellen), Gespinst (trotz spinnen), Gunst (trotz gönnen); beschäftigen, Geschäft (trotz schaffen), [ins]gesamt, sämtlich (trotz zusammen)

(6) eine Reihe einsilbiger Wörter mit grammatischer Funktion, zum Beispiel:

ab, an, dran, bis, das (Artikel, Pronomen), des (aber dessen), in, drin (aber innen, drinnen), man, mit, ob, plus, um, was, wes (aber wessen)

E2: Aber entsprechend § 2: dann, denn, wann, wenn; dass (Konjunktion)

(7) die folgenden Verbformen:

ich bin, er hat; aber nach der Grundregel (§ 2): er hatte, sie tritt, nimm!

(8) die folgenden Ausnahmen:

Drittel, Mittag, dennoch

§ 5In vier Fallgruppen verdoppelt man den Buchstaben für den einzelnen Konsonanten, obwohl der vorausgehende kurze Vokal nicht betont ist.

Dies betrifft

(1) das scharfe (stimmlose) s in Fremdwörtern, zum Beispiel:

Fassade, Karussell, Kassette, passieren, Rezession

(2) die Suffixe -in und -nis sowie die Wortausgänge -as, -is, -os und -us, wenn in erweiterten Formen dem Konsonanten ein Vokal folgt, zum Beispiel:

-in:Ärztin – Ärztinnen, Königin – Königinnen
-nis:    Beschwernis – Beschwernisse, Kenntnis – Kenntnisse
-as:Ananas – Ananasse, Ukas – Ukasse
-is:Iltis – Iltisse, Kürbis – Kürbisse
-os:Albatros – Albatrosse, Rhinozeros – Rhinozerosse
-us:Diskus – Diskusse, Globus – Globusse

(3) eine Reihe von Fremdwörtern, zum Beispiel:

Allee, Batterie, Billion, Buffet, Effekt, frappant, Grammatik, Kannibale, Karriere, kompromittieren, Konkurrenz, Konstellation, Lotterie, Porzellan, raffiniert, Renommee, skurril, Stanniol

E: In Zusammensetzungen mit fremdsprachigen Präfixen wie ad-, dis-, in-, kon-/con-, ob-, sub- und syn- ist deren auslautender Konsonant in manchen Fällen an den Konsonanten des folgenden Wortes angeglichen, zum Beispiel:
Affekt, akkurat, Attraktion (vgl. aber Advokat, addieren); ebenso: Differenz, Illusion, korrekt, Opposition, suggerieren, Symmetrie

(4) wenige Wörter mit tz (siehe § 3(2)), zum Beispiel:

Kiebitz, Stieglitz

1.3  Besondere Kennzeichnung der langen Vokale

Folgt im Wortstamm auf einen betonten Vokal kein Konsonant, ist er lang. Die regelmäßige Kennzeichnung mit h hat auch die Aufgabe, die Silbenfuge zu markieren, zum Beispiel |he; vgl. § 6. Folgt nur ein Konsonant, so kann der Vokal kurz oder lang sein. Die Länge wird jedoch nur bei einheimischen Wörtern mit [i:] regelmäßig durch ie bezeichnet; vgl. § 1. Ansonsten erfolgt die Kennzeichnung nur ausnahmsweise:

    a)  in manchen Wörtern vor l, m, n, r mit h; vgl. § 8;
    b)  mit Doppelvokal aa, ee, oo; vgl. § 9;
    c)  mit ih, ieh; vgl. § 12.

Zum ß (statt s) nach langem Vokal und Diphthong siehe § 25.

§ 6Wenn einem betonten einfachen langen Vokal ein unbetonter kurzer Vokal unmittelbar folgt oder in erweiterten Formen eines Wortes folgen kann, so steht nach dem Buchstaben für den langen Vokal stets der Buchstabe h.

Dies betrifft Wörter wie:

ah:    nahen, bejahen (aber ja)
eh:    Darlehen, drehen
oh:    drohen, Floh (wegen Flöhe)
uh:    Kuh (wegen Kühe), Ruhe, Schuhe
äh:    fähig, Krähe, zäh (Ausnahme säen)
öh:    Höhe (Ausnahme , trotz Böe, Böen)
üh:    früh (wegen früher)

Zu ieh siehe § 12(2).
Zu See u. a. siehe § 9.

§ 7Das h steht ausnahmsweise auch nach dem Diphthong [aI].

Das betrifft Wörter wie:

gedeihen, Geweih, leihen (aber Laien), Reihe, Reiher, seihen, verzeihen, weihen, Weiher; aber sonst: Blei, drei, schreien

§ 8Wenn einem betonten langen Vokal einer der Konsonanten [l], [m], [n] oder [r] folgt, so wird in vielen, jedoch nicht in der Mehrzahl der Wörter nach dem Buchstaben für den Vokal ein h eingefügt.

Dies betrifft

(1) Wörter, in denen auf [l], [m], [n] oder [r] kein weiterer Konsonant folgt, zum Beispiel:

ah:    Dahlie, lahm, ahnen, Bahre
eh:    Befehl, benehmen, ablehnen, begehren
oh:    hohl, Sohn, bohren
uh:    Pfuhl, Ruhm, Huhn, Uhr
äh:    ähneln, Ähre
öh:    Höhle, stöhnen, Möhre
üh:    fühlen, Bühne, führen

Zu ih siehe § 12(1).

(2) die folgenden Einzelfälle: ahnden, fahnden

E1: Zu unterscheiden sind gleich lautende, aber unterschiedlich geschriebene Wortstämme wie: Mahl aber Mal, mahlen aber malen, Sohle aber Sole; dehnen aber denen; Bahre aber Bar, wahr aber er war, lehren aber leeren, mehr aber Meer, Mohr aber Moor, Uhr aber Ur, währen aber sie wären

E2 zu § 6 bis 8: Das h bleibt auch bei Flexion, Stammveränderung und in Ableitungen erhalten, zum Beispiel: befehlen – befiehl – er befahl – befohlen, drehen – gedreht – Draht, empfehlen – empfiehl – er empfahl – empfohlen, gedeihen – es gedieh – gediehen, fliehen – er floh – geflohen, leihen – er lieh – geliehen, mähen – Mahd, nähen – Naht, nehmen – er nahm, sehen – er sieht – er sah – gesehen, stehlen – er stiehlt – er stahl – gestohlen, verzeihen – er verzieh – verziehen, weihen – geweiht – Weihnachten

Ausnahmen, zum Beispiel: Blüte, Blume (trotz blühen), Glut (trotz glühen), Nadel (trotz nähen)

E3: In Fremdwörtern steht bis auf wenige Ausnahmen wie Allah, Schah kein h.

§ 9Die Länge von [a:], [e:] und [o:] kennzeichnet man in einer kleinen Gruppe von Wörtern durch die Verdopplung aa, ee bzw. oo.

Dies betrifft Wörter wie:

aa:    Aal, Aas, Haar, paar, Paar, Saal, Saat, Staat, Waage
ee:Beere, Beet, Fee, Klee, scheel, Schnee, See, Speer, Tee, Teer; außerdem eine Reihe von Fremdwörtern mit ee im Wortausgang wie: Armee, Idee, Kaffee, Klischee, Tournee, Varietee
oo:Boot, Moor, Moos, Zoo

Zu die Feen, Seen siehe § 19.

E1: Zu unterscheiden sind gleich lautende, aber unterschiedlich geschriebene Wortstämme wie: Waage aber Wagen; Heer aber her, hehr; leeren aber lehren; Meer aber mehr; Reede aber Rede; Seele, seelisch aber selig; Moor aber Mohr

E2: Bei Umlaut schreibt man nur ä bzw. ö, zum Beispiel: Härchen – aber Haar; Pärchen – aber Paar; Säle – aber Saal; Bötchen – aber Boot

§ 10Wenige einheimische Wörter und eingebürgerte Entlehnungen mit dem langen Vokal [i:] schreibt man ausnahmsweise mit i.

Dies betrifft Wörter wie:

dir, mir, wir; gib, du gibst, er gibt (aber ergiebig); Bibel, Biber, Brise, Fibel, Igel, Liter, Nische, Primel, Tiger, Wisent

E: Zu unterscheiden sind gleich lautende, aber unterschiedlich geschriebene Wörter wie: Lid aber Lied; Mine aber Miene; Stil aber Stiel; wider aber wieder

§ 11Für langes [i:] schreibt man ie in den fremdsprachigen Suffixen und Wortausgängen -ie, -ier und -ieren.

Dies betrifft Wörter wie:

Batterie, Lotterie; Manier, Scharnier; marschieren, probieren

Ausnahmen, zum Beispiel: Geysir, Saphir, Souvenir, Vampir, Wesir

§ 12In Einzelfällen kennzeichnet man die Länge des Vokals [i:] zusätzlich mit dem Buchstaben h und schreibt ih oder ieh.

Im Einzelnen gilt:

(1) ih steht nur in den folgenden Wörtern (vgl. § 8):
ihm, ihn, ihnen; ihr (Personal- und Possessivpronomen), außerdem Ihle

(2) ieh steht nur in den folgenden Wörtern (vgl. § 6):
fliehen, Vieh, wiehern, ziehen

Zu ieh in Flexionsformen wie befiehl (zu befehlen) siehe § 8 E2.

1.4  Umlautschreibung bei [ε]

§ 13Für kurzes [ε] schreibt man ä statt e, wenn es eine Grundform mit a gibt.

Dies betrifft flektierte und abgeleitete Wörter wie:

Bänder, Bändel (wegen Band); Hälse (wegen Hals); Kälte, kälter (wegen kalt); überschwänglich (wegen Überschwang)

E1: Man schreibt e oder ä in Schenke/Schänke (wegen ausschenken/Ausschank), aufwendig/aufwändig (wegen aufwenden/Aufwand).

E2: Für langes [e:] und langes [ε:], die in der Aussprache oft nicht unterschieden werden, schreibt man ä, sofern es eine Grundform mit a gibt, zum Beispiel: quälen (wegen Qual). Wörter wie sägen, Ähre (aber Ehre), Bär sind Ausnahmen.

§ 14In wenigen Wörtern schreibt man ausnahmsweise ä.

Dies betrifft Wörter wie:

ätzen, dämmern, Geländer, Lärm, März, Schärpe

E: Zu unterscheiden sind gleich lautende, aber unterschiedlich geschriebene Wörter wie: Äsche aber Esche; Färse aber Ferse; Lärche aber Lerche

§ 15In wenigen Wörtern schreibt man ausnahmsweise e.

Das betrifft Wörter wie:

Eltern (trotz alt); schwenken (trotz schwanken)

1.5  Umlautschreibung bei [ƆY]

§ 16Für den Diphthong [ƆY] schreibt man äu statt eu, wenn es eine Grundform mit au gibt.

Dies betrifft flektierte und abgeleitete Wörter wie:

Häuser (wegen Haus), er läuft (wegen laufen), Mäuse, Mäuschen (wegen Maus); Gebäude (wegen Bau), Geräusch (wegen rauschen), sich schnäuzen (wegen Schnauze), verbläuen (wegen blau)

§ 17In wenigen Wörtern schreibt man ausnahmsweise äu.

Das betrifft Wörter wie:

Knäuel, Räude, sich räuspern, Säule, sich sträuben, täuschen

1.6  Ausnahmen beim Diphthong [aI]

§ 18In wenigen Wörtern schreibt man den Diphthong [aI] ausnahmsweise ai.

Das betrifft Wörter wie:

Hai, Kaiser, Mai

E: Zu unterscheiden sind gleich lautende, aber unterschiedlich geschriebene Wortstämme wie: Bai aber bei; Laib aber Leib; Laich aber Leiche; Laie, Laien aber leihen; Saite aber Seite; Waise aber Weise, weisen

1.7  Besonderheiten beim e

§ 19Folgen auf -ee oder -ie die Flexionsendungen oder Ableitungssuffixe -e, -en, -er, -es, -ell, so lässt man ein e weg.

Das betrifft Wörter wie:

die Feen; die Ideen; die Mondseer, des Sees; die Knie, knien; die Fantasien; sie schrien, geschrien; ideell; industriell

1.8  Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern

§ 20Über die bisher dargestellten Laut-Buchstaben-Zuordnungen hinaus treten in Fremdwörtern auch fremdsprachige Zuordnungen auf. In den folgenden Listen sind nur die wichtigeren angeführt.

Dabei ist zu beachten, dass Kürze und Länge der Vokale von der Betonung abhängen. Vokale, die in betonten Silben lang sind, werden in unbetonten Silben kurz gesprochen, zum Beispiel Analyse mit langem Vokal [y:] – analysieren mit kurzem Vokal [y].

(1) Fremdsprachige Laut-Buchstaben-Zuordnungen

LauteBuchstaben    Beispiele
[a], [a:]u
at
Butler, Cup, Make-up, Slum
Eklat, Etat
[ε], [ε:]a
ai
Action, Camping, Fan, Gag
Airbus, Chaiselongue, fair, Flair, Saison
[e], [e:]é
er
et
ai
Abbé, Attaché, Lamé
Atelier, Bankier, Premier
Budget, Couplet, Filet
Cocktail, Container
[i], [i:]y
ea
ee
Baby, City, Lady, sexy
Beat, Dealer, Hearing, Jeans, Team
Evergreen, Spleen, Teenager
[o], [o:]au
eau
ot
Chaussee, Chauvinismus
Niveau, Plateau, Tableau
Depot, Trikot
[ø:]euadieu, Milieu;
häufig in den Suffixen -eur, -euse: Ingenieur, Souffleuse
[Ʊ], [u], [u:]oo
ou
Boom, Swimmingpool
Journalist, Rouge, Route, souverän
[Y], [y], [y:]yAnalyse, Hymne, Physik, System, Typ;
auch in den Präfixen dys- (aber dis-), hyper-, hypo-, syl-, sym-, syn-:
dysfunktional, hyperkorrekt, Hypozentrum, Syllogismus, Symbiose, synchron
[ã], [ã:]an
ant
en
ent
Branche, Chance, Orange, Renaissance, Revanche
Avantgarde, Pendant, Restaurant
engagiert, Ensemble, Entree, Pendant, Rendezvous
Abonnement, Engagement
[ε], [ε:]ain
eint
in
Refrain, Souterrain, Terrain
Teint
Bulletin, Dessin, Mannequin
[Ɔ], [Ɔ:]onAnnonce, Chanson, Pardon
[œ], [œ:]umParfum
[aƱ]ou
ow
Couch, Countdown, Foul, Sound
Clown, Countdown, Cowboy, Power(play)
[aI]i
igh
y
Lifetime, Pipeline
Copyright, high, Starfighter
Nylon, Recycling
[ƆY]oyBoy, Boykott
[oa]oiMemoiren, Repertoire, Reservoir, Toilette

(2) Doppelschreibungen

Im Prozess der Integration entlehnter Wörter können fremdsprachige und integrierte Schreibung nebeneinanderstehen. Manche fremdsprachige Schreibungen sind nur noch fachsprachlich üblich.

LauteBuchstaben    Beispiele
[ε], [ε:]ai – äDrainage – Dränage, Mayonnaise – Majonäse, Mohair – Mohär, Polonaise – Polonäse
[e:]é – eeBouclé – Buklee, Doublé – Dublee, Exposé – Exposee
Café – Kaffee (mit Bedeutungsdifferenzierung),
Kommuniqué – Kommunikee, Varieté – Varietee
[o:]au – oSauce – Soße
[Ʊ], [u], [u:]ou – uBravour – Bravur, Bouquet – Bukett, Doublé – Dublee, Coupon – Kupon, Nougat – Nugat

§ 21Fremdwörter aus dem Englischen, die auf -y enden und im Englischen den Plural -ies haben, erhalten im Plural ein -s.

Das betrifft Wörter wie:

Baby – Babys, Lady – Ladys, Party – Partys

E: Bei Zitatwörtern gilt die englische Schreibung, zum Beispiel:

Grand Old Ladies


2   Konsonanten

2.1  Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen

§ 22Als grundlegend im Sinne dieser orthografischen Regelung gelten die folgenden Laut-Buchstaben-Zuordnungen.

Besondere Zuordnungen werden in den sich anschließenden Abschnitten behandelt.

(1) Einfache Konsonanten

LauteBuchstaben    Beispiele
[b]bbacken, Baum, Obolus, Parabel
[ç], [x]chich, Bücher, lynchen; ach, Rauch
[d]ddanken, Druck, leiden, Mansarde
[f]ffertig, Falke, Hafen, Fusion
[g]ggehen, Gas, sägen, Organ, Eleganz
[h]hhinterher, Haus, Hektik, Ahorn, vehement
[j]jja, Jagd, Boje, Objekt
[k]kKiste, Haken, Flanke, Majuskel, Konkurs
[l]llaufen, Laut, Schale, lamentieren
[m]mmachen, Mund, Lampe, Maximum
[n]nnur, Nagel, Ton, Natur, nuklear
[ƞ]ngGang, Länge, singen, Zange
[p]ppacken, Paste, Raupe, Problem
[r], [R], [K]rrauben, Rampe, hören, Zitrone
[s]sskurril, Skandal, Hast, hopsen
[z]ssagen, Seife, lesen, Laser
[∫]schscharf, Schaufel, rauschen
[t]ttragen, Tür, fort, Optimum
[v]wwann, Wagen, Möwe

(2) Konsonantenverbindungen (innerhalb des Stammes)

Laute    Buchstaben    Beispiele
[kv]ququälen, Quelle, liquid, Qualität
[ks]xxylographisch, Xenophobie, boxen, toxisch
[ts]zzart, Zaum, tanzen, speziell, Zenit

2.2  Auslautverhärtung und Wortausgang -ig

§ 23Die in großen Teilen des deutschen Sprachgebiets auftretende Verhärtung der Konsonanten [b], [d], [g], [v] und [z] am Silbenende sowie vor anderen Konsonanten innerhalb der Silbe wird in der Schreibung nicht berücksichtigt.

E1: Bei vielen Wörtern kann die Schreibung aus der Aussprache erweiterter Formen oder verwandter Wörter abgeleitet werden, in denen der betreffende Konsonant am Silbenanfang steht, zum Beispiel:

Konsonant am Silbenende usw.    Konsonant am Silbenanfang
Lob, löblich, du lobstLobes, belobigen (aber Isotop–Isotope)
trüb, trübselig, eingetrübttrübe, eintrüben (aber Typ – Typen)
Rad, RadumfangRades, rädern (aber Rat – Rates)
absurdabsurde, Absurdität (aber Gurt – Gurte)
Sieg, siegreich, er siegtsiegen (aber Musik – musikalisch)
Trug, er betrog, Betrugbetrügen (aber Spuk – spuken)
gläubiggläubige (aber Plastik – Plastiken)
MöwchenMöwe (aber Öfchen – Ofen)
naiv, Naivling, NaivheitNaive, Naivität (aber er rief – rufen)
Preis, preislich, preiswertPreise (aber Fleiß – fleißig)
Haus, häuslich, behaustHäuser (aber Strauß – Sträuße)

E2: Bei einer kleinen Gruppe von Wörtern ist es nicht oder nur schwer möglich, eine solche Erweiterung durchzuführen oder eine Beziehung zu verwandten Wörtern herzustellen. Man schreibt sie trotzdem mit b, d, g bzw. s, zum Beispiel: ab, Eisbein (Eis – Eises), flugs (Flug), Herbst, hübsch, jeglich, Jugend, Kies (Kiesel), Lebkuchen, morgendlich, ob, Obst, Plebs (Plebejer), preisgeben, Rebhuhn, redlich (Rede), Reis (Reisig), Reis (= Korn; Reise fachsprachlich = Reissorten; aber Grieß), ihr seid (aber seit), sie sind, und, Vogt, weg (Weges), weissagen (weise)

§ 24Für den Laut [ç] schreibt man regelmäßig g, wenn erweiterte Formen am Silbenanfang mit dem Laut [g] gesprochen werden.

Das betrifft Wörter wie:

ewig, Ewigkeit (wegen ewige), gläubig (wegen gläubige); aber unglaublich (wegen unglaubliche); heilig, Käfig, ruhig

E: In einigen Sprachlandschaften wird -ig mit [k] gesprochen; dann gilt § 23.

2.3  Besonderheiten bei [s]

§ 25Für das scharfe (stimmlose) [s] nach langem Vokal oder Diphthong schreibt man ß, wenn im Wortstamm kein weiterer Konsonant folgt.

Das betrifft Wörter wie:

Maß, Straße, Grieß, Spieß, groß, grüßen; außen, außer, draußen, Strauß, beißen, Fleiß, heißen

Ausnahme: aus

Zur Schreibung von [s] in Wörtern mit Auslautverhärtung wie Haus, graziös, Maus, Preis siehe § 23.

E1: In manchen Wortstämmen wechselt bei Flexion und in Ableitungen die Länge und Kürze des Vokals vor [s]; entsprechend wechselt die Schreibung ß mit ss. Beispiele:

fließen – er floss – Fluss – das Floß
genießen – er genoss – Genuss
wissen – er weiß – er wusste

E2: Steht der Buchstabe ß nicht zur Verfügung, so schreibt man ss. In der Schweiz kann man immer ss schreiben. Beispiel: Straße – Strasse

E3: Bei Schreibung mit Großbuchstaben schreibt man SS, zum Beispiel: Straße – STRASSE

§ 26Folgt auf das s, ss, ß, x oder z eines Verb- oder Adjektivstammes die Endung -st der 2. Person Singular bzw. die Endung -st(e) des Superlativs, so lässt man das s der Endung weg.

Das betrifft Wörter wie:

du reist (zu reisen), du hasst (zu hassen), du reißt (zu reißen), du mixt (zu mixen), du sitzt (zu sitzen); (groß – größer –) größte

2.4  Besonderheiten bei [∫]

§ 27Für den Laut [∫] am Anfang des Wortstammes vor folgendem [p] oder [t] schreibt man s statt sch.

Das betrifft Wörter wie:

spielen, verspotten; starren, Stelle, Stunde

2.5  Besonderheiten bei [ƞ]

§ 28Für den Laut [ƞ] vor [k] oder [g] im Wortstamm schreibt man n statt ng.

Das betrifft Wörter wie:

Bank, dünken, Enkel, Schranke, trinken; Mangan, Singular

2.6  Besonderheiten bei [f] und [v]

§ 29Für den Laut [f] schreibt man v statt f in ver- (wie in verlaufen) sowie am Anfang einiger weiterer Wörter.

Das betrifft Wörter wie:

Vater, Veilchen, Vettel, Vetter, Vieh, viel, vielleicht, vier, Vlies, Vogel, Vogt, Volk, voll (aber füllen), von, vor, vordere, vorn

Dazu kommen: Frevel, Nerv (Nerven)

§ 30Für den Laut [v] schreibt man in Fremdwörtern regelmäßig und in wenigen eingebürgerten Entlehnungen v statt w.

Das betrifft Wörter wie:

privat, Revolution, Universität, Virus, zivil, Malve, Vase;
Suffix bzw. Endung -iv, -ive: Aktivität, die Detektive, Motivation; Initiative, Perspektive

E: Bei einigen Wörtern schwankt die Aussprache von v zwischen [v] und [f] wie bei Initiative, Larve, Pulver, evangelisch, Vers, Vesper, November, brave.

2.7  Besonderheiten bei [ks]

§ 31Für die Lautverbindung [ks] schreibt man in einigen Wortstämmen ausnahmsweise chs bzw. ks statt x.

Das betrifft Wörter wie:

Achse, Achsel, Büchse, Dachs, drechseln, Echse, Flachs, Fuchs, Lachs, Luchs, Ochse, sechs, Wachs, wachsen, Wechsel, Weichsel[kirsche], wichsen
Keks, schlaksig

E: Die bei Flexion und in Ableitungen entstehende Lautverbindung [ks] wird je nach dem zugrunde liegenden Wort gs, ks oder cks geschrieben, zum Beispiel: du hegst (wegen hegen), du hinkst (wegen hinken), Streiks (wegen Streik), Häcksel (wegen hacken)

2.8  Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern

§ 32Über die bisher dargestellten Laut-Buchstaben-Zuordnungen hinaus treten in Fremdwörtern auch fremdsprachige Zuordnungen auf.

In den folgenden Listen sind nur die wichtigeren angeführt.

(1) Fremdsprachige Laut-Buchstaben-Zuordnungen

(1.1) Einfache Konsonanten

Laute    Buchstaben    Beispiele
[f]phAtmosphäre, Metapher, Philosophie, Physik
[k]c
ch
qu
Clown, Container, Crew
Chaos, Charakter, Chlor, christlich
Mannequin, Queue
[r]rh
rt
Rhapsodie, Rhesusfaktor
Dessert, Kuvert, Ressort
[s]c, ceAnnonce, Chance, City, Renaissance, Service
[∫]ch
sh
Champignon, Chance, charmant, Chef
Geisha, Sheriff, Shop, Shorts
[ʒ]g

j

Genie, Ingenieur, Loge, Passagier, Regime;
auch im Suffix -age: Blamage, Garage
Jalousie, Jargon, jonglieren, Journalist
[t]thEthos, Mathematik, Theater, These
[v]vVirus, zivil (vgl. § 30)

(1.2) Konsonantenverbindungen

Laute    Buchstaben    Beispiele
[dʒ]g
j
Gentleman, Gin, Manager, Teenager
Jazz, Jeans, Jeep, Job, Pyjama
[lj] / [j]llBillard, Bouillon, brillant, Guerilla, Medaille, Pavillon, Taille
[nj]gnChampagner, Kampagne, Lasagne
[ts]c
t  (vor [i]
+ Vokal)
Aceton, Celsius, Cellophan
sehr häufig im Suffix -tion; außerdem häufig in Fällen wie
-tie, -tiell, -tiös: Funktion, Nation, Produktion; Aktie, partiell, infektiös
[t∫]c
ch
ge
dge
Cello, Cembalo
Chip, Coach, Ranch
College
Bridge

(2) Doppelschreibungen

Im Prozess der Integration entlehnter Wörter können fremdsprachige und integrierte Schreibung nebeneinanderstehen. Manche fremdsprachige Schreibungen sind nur noch fachsprachlich üblich.

Laute    Buchstaben    Beispiele
[f]ph – f-photo- – -foto-,   zum Beispiel Photographie – Fotografie
-graph- – -graf-,   zum Beispiel Graphik – Grafik
-phon- – -fon-,   zum Beispiel Mikrophon – Mikrofon
Delphin – Delfin, phantastisch – fantastisch
[g]gh – gGhetto – Getto, Joghurt – Jogurt, Spaghetti – Spagetti
[j]y – jYacht – Jacht, Yoga – Joga, Mayonnaise – Majonäse
[k]c – k

qu – k

Calcit – Kalzit, Caritas – Karitas,
Code – Kode, codieren – kodieren, circa – zirka
Bouquet – Bukett, Kommuniqué – Kommunikee
[r]rh – rKatarrh – Katarr, Myrrhe – Myrre
[s]c – ss, ßFacette – Fassette, Necessaire – Nessessär, Sauce – Soße
[∫]ch – schAnchovis – Anschovis, Chicorée – Schikoree, Sketch – Sketsch
[t]th – tKathode – Katode, Panther – Panter, Thunfisch – Tunfisch
[ts]c – z

t – z
(vor [i]
+ Vokal)

Acetat – Azetat, Calcit – Kalzit,
Penicillin – Penizillin, circa – zirka
pretiös – preziös, Pretiosen – Preziosen;
potentiell – potenziell (wegen Potenz),
substantiell – substanziell (wegen Substanz)