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Chronologie der Bildung
Technikfolgenabschätzung
Universitätsregulierung
Whistleblowers

Archiv
Chronologie der Bildung

-3200Sumerer fertigen erste Schriften auf Tontafeln an
-3100Ägypter fertigen erste Schriften auf Speckstein an
-1866Älteste datierbare Papyrusrolle
-670Assyrisches Reich: König Assurbanipal legt große Bibliothek in Ninive an (25.000 Tontafeln erhalten)
-5. JHSokrates: Didaktik der durch Fragen veranlassten Einsicht (Mäeutik); Suche nach der Wahrheit
-450Griechenland: Sophisten vermitteln allgemeine Bildung mit Rhetorik als zentralem Element
-387Platon gründet Akademie im Hain des Heros Akádemos
-300Kition errichtet erste Schule der Stoiker
-3. JHRom: Erste Elementarschulen nach griechischem Vorbild
-285Gründung der Bibliothek von Alexandria
-200Ältestes erhaltenes Papierfragment (China)
-2. JHRom: Differenzierung des Unterrichts in ein Zweiklassensystem
-93Rom: Gründung der ersten Rhetorenschule
105Erste Erwähnung der Herstellung von Hanfpapier (China)
3. JHKatechumenen-Schulen - Klerus lehrt sowohl apostolische Theologie als auch griechische Weltweisheit
425Oströmisches Reich: zentrales Bildungszentrum durch Reorganisation der „Magnaura-Hochschule”
529Platons Akademie wird als letzte große heidnische Bildungsstätte aufgehoben
596England: Beginn des Zusammenwirkens lateinischer und keltischer Einflüsse auf Kunst und Literatur
700In Pavia wird die Ausbildung von Grammatikern und Juristen wieder aufgenommen

Monarchie
10. JHDom- und Kathedralschulen die auch Adelssöhne aufnahmen die keine kirchliche Laufbahn einschlugen
1050Gründung der Universität Salerno
1119Gründung der Universität Bologna
1150Gründung der Universität Paris; Fakultätsgliederung (Theologie, Medizin, Rechtswissenschaften, Philosophie)
1154Allgemein-bildende Pfarrschule St. Stephan bei Wien
11793.Laterankonzil; Unterricht für junge Kleriker und arme Schüler durch angestellte Lehrer an Kathedralkirchen
12. JHdurch die Araber vermittelt, werden von Paris aus die Lehren Aristoteles in Europa verbreitet
12. JHbürgerliche Stadtschulen die aber vom Klerus geleitet wurden; rechnen, lesen, schreiben
1272Höhepunkt der Scholastik; Thomas Aquino fügt die Lehren Aristoteles in die christliche Gedankenwelt ein
1282Erste Massenproduktion von Papier mittels wassergetriebener Papiermühle (Spanien)
13. JHin den Städten entstehen erste Schulen die nicht von Klöstern geführt werden (Stadt- und Ratsschulen)
1308Beginn der Spaltung des philosophisch-theologischen Denkens
1348In Prag erste deutschsprachige Universität gegründet
1365Gründung der Universität Wien (Alma Mater Rudolphina Vindobonensis)
1372Forderung der (kathol.) Bekenntnisschule; durch Konkordate verankert
1435erste Arbeit der linguistischen Forschung (Laurentius Valla, „Die Feinheit der lateinischen Sprache”)
1453Gutenbergs erstes Druckwerk
1459Cosimo de Medici gründet in Florenz die „Platonische Akademie”
1469Erste Papier-Massenproduktion in Österreich (St. Pölten)
1554Beginn einer schrittweisen Übergabe der Universität Wien an die Jesuiten
1585Gründung der Universität Graz (mit Philosophie und Theologie)
1598Straßburger Kirchenordnung führt Schulpflicht ein
1602Gründung der Bodleian Library (Loondon): Leseräume der Öffentlichkeit zugänglich
1609Erstes Annäherungsfernglas (Galilei)
1616Index-Kongregation verurteilt Galileis Theorien
1622Gründung der Universität Salzburg
1633Inquisition erzwang Galileis „feierliche” Abschwörung und verurteilte ihn zu einer Haftstrafe
1645Mit der Royal Society in London erste Akademie der Wissenschaften gegründet
1650Naturwissenschaften führen zu neuem Weltbild mit Fernrohr und Mirkroskop die Welt ergründen
1669Gründung der Universität Innsbruck
1690Lockes „Abhandlung über die bürgerliche Regierung”; Souveränität des Volkes statt absoluter Monarchie
1696Gründung der Academia für Malerei, Bildhauerei, Architektur, Perspektive und Fortifikation
1746Gründung des Theresianums (Theresianische Ritterakademie) zur Ausbildung von Staatsbeamte
1747Tiroler Schulordnung (Abschaffung des Schulgelds)
1752Theresianische Militärakademiein Wiener Neustadt
1754Orientalische Akademie (Diplomatenschule)
1766Gründung der Kaiserlich-Königlichen Kupferstecher-Akademie
1767Gründung der Graveurakademie
1770Gründung der Realschulen
1772Fusionierung der drei Kunstakademien (k.k. vereinigte Akademie der bildenden Künste)
1774Theresianische Schulreform: 6-jährige Schulpflicht, Schulbuch als Hilfsmittel
1775k. k. Offizierstöchter-Erziehungs-Instituts St. Pölten, erste weiterführende Schule für Frauen
1775Regelung über die Einrichtung von Gymnasien inkl. deren Beschaffenheit
1775 ffFreiheit der Unis stark eingeschränkt, da nur „tüchtige und loyale” Beamte ausgebildet werden sollten
1776Erster Lehrplan für Gymnasien
1778Jüdische Freischule in Berlin gegründet
1782Umwandlung der Universität Graz in ein Lyzeum
1782Umwandlung der Universität Innsbruck in ein Lyzeum
1798Immanuel Kant, „Der Streit der Fakultäten”; Kritik an der Vormachtstellung der theologischen Fakultäten
18. JHAusdruck „Bildung” entsteht: gestalltendes Schaffen der Natur sowie der Künstler
1805Schulkodex: Bildung wird wegen Französischer Revolution als Gefahr gesehen, christliche Erziehung
1809Wilhelm F. v. Humboldt beginnt in Preußen mit Reformen des Bildungswesens
1810Auflösung der Universität Salzburg
1810Auflösung des Lyzeums Innsbruck infolge der napoleonischen Feldzüge
1811TU Graz: Gründung als Technische Lehranstalt durch Erzherzog Johann
1815Gründung des „Polytechnischen Instituts” (heute TU-Wien)
1816Gründung der Singschule des Steiermärkischen Musikvereins (heute Kunstuni Graz)
1817Gründung der Singschule in Wien (heute mdw)
1827Wiedererrichtung der Universität Graz
1837Erste technische Lehrkanzel (Mechanik) an der TU Graz
1840Gründung der Montanuni Leoben als Steiermärkisch-Ständische Montanlehranstalt
1841Gründung des Mozarteums
1847Gründung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
1847Kommunistisches Manifest: u.a. mit öffentlicher und unentgeltlicher Erziehung aller Kinder
1848Gründung des Unterrichtsministeriums
1848Einführung des muttersprachlichen Unterrichts in Kärnten: slowinschsprachige Pflichtschulen
18498-jähriges Gymnasium mit Ober- und Unterstufe
1860Unterrichtsministerium aufgelöst
1860„Bildungsphilister” – auf seine demokratische Bildung stolzer Mensch (Nietsche)
1862Universität Innsbruck wiedererrichtet
1864Erstes Statut der TU Graz mit kaislichem Patent genehmigt
1867Staatsgrundgesetz: Freiheit der Wissenschaft und ihrer Lehre
1867Wiedererichtung des Unterrichtsministeriums
1868Staat-Kirche-Gesetz schafft Kompetenztrennung
1869Einheitsvolksschulen ohne Unterschied von Geschlecht und Stand
1869Bürgerschulen (Vorläufer der Hauptschulen)
18698-jährige Schulpflicht
1871Pariser Kommune schafft den Religionsunterricht ab
1872Neues Statut der TU Graz: Reifeprüfung als Aufnahmebedingung
1872Gründung der Universität für Bodenkultur
1872Externistenmatura für Frauen (jedoch ohne Hochschulberechtigung)
1872Gründung der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums (Berlin)
1874Staatlich als „kaiserlich-köngliche Technische Hochschule Graz”
1874Einjährige Vorbildungsklasse zur Lehrerbildungsanstalt
1878TU Graz: Einführung der Staatsprüfung
1884TU Graz: Spatenstich des Hauptgebäudes (heute: „Alte Technik”)
1888TU Graz: Hauptgebäude (heute: „Alte Technik”) wird feierlich übergeben
1888Trennung von Landesbibliothek Joanneum und TU-Bibliothek
1892Erstes Frauengymnasiums im deutschen Sprachraum (Wien)
1893Burschenschaften erklären im Waidhofener Beschluß Personen mit jüdischen Vorfahren als „von Geburt ehrlos”
1895Christlichsoziale Partei erklärt: „es müßten getrennte Schulen für Juden und Christen errichtet werden”
1895Begriff „Hochschulpädagogik” wird als Synonym für die Pädagogik der Wissenschaft und Künste eingeführt
1896Veterinärschule Wien wird zur Hochschule
1897Frauen werden an der Uni Wien zugelassen (Philosophische Fakultät)
1898Gründung der Exportakademie (Vorläuferin der WU)
19. JHBildungsbegriff dehnt sich auf das gesamte Erziehungswesen aus
1900TU Graz: Neuregelung der Staats- und Einzelprüfungen
1900Zulassung von Frauen zum Medizin- und Pharmaziestudium (Uni Wien)
1901TU Graz: Zuerkennung des Promotionsrechts (Dr. tech)
1905Schul- und Unterrichtsordnung für allgemeine Volksschulen und Bürgerschulen
1906Matura an Frauengymnasien eingeführt
1908Einführung des Realgymnasiums
1912TU Graz: Neuregelung der Staats- und Einzelprüfungen
1914Kyōto-Schule verbindet buddhistische Konzepte mit der philosophischen Tradition des Westens

I. Republik – demokratische Phase
1919Gründung der Hochschule für Welthandel (heute WU Wien)
1919Neureglung der Hochschuldienstverhältnisse
1919Elternvereine zur Beratung der LehrerInnenarbeit eingeführt
1919Zulassung von Frauen für das Studium der Rechtswissenschaften (Uni Wien)
1920Neuregelung der Habilitation (allgemeine Lehrbefugnis)
1920Wiedereinführung des Zölibats für Lehrerinnen
1920erstes statistisches Taschenbuch über die Universitäten
1920„Deutsche Burschenschaft” bindet die Aufnahme an die „arische Abstammung”
1921Neufestsetzung von Unterrichtsgeldern und Befreiungen
1921Neuregelung der Gebühren für akademische Grade und Prüfungen
1923TU Graz: Reform des Hochbau-Studiums
1923Öffnung der Evangelisch-theologischen Fakultät für Frauen
1924Hochschulgebühren werden an die Hyperinflation angepasst
1925TU Graz: Reform des Chemie-Studiums
1926TU Graz: Änderungen des Maschinenbau- und des Bauingenieur-Studiums
1926auf direkten Befehl Hitlers wird der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund NSDStB gegründet
1927Haupt- und Mittelschulgesetz mit gemeinsamen Lehrplan
1928TU Graz: Abteilungen bzw. Fachschulen werden in Fakultäten umbenannt
1928TU Graz: Änderungen des Bauingenieur-Studiums und der Reprobation
1928Fakultätsteilung an der TU Wien
1929Urkunde über die Standesbezeichnung „Ingenieur”
1929TU Graz: Änderung der Einzelprüfungsnachweise für Bauingenieurwesen
1929CV (Kartellverband) schließt Juden demonstrativ von der Mitgliedschaft aus
1930NSDStB schließt Juden demonstrativ von der Mitgliedschaft aus
1932Änderung der „Ingenieur”-Urkunde (Verleihung an Frauen)
1932TU Graz: Änderung des Architektur- und Chemie-Studiums
1933Remunerationen für Lehraufträge und Supplierungen

Ständestaat und Austrofaschismus
1933Machtergreifung Hitlers in Deutschland
1933Dolfußputsch in Österreich
1933Verbot der NSDAP und des NSDStB in Österreich
1933Ministerielle Neufestsetzung von Lehrverpflichtungen
1933Vorübergehende besondere Disziplinarvorschriften für Studierende
1933Einführung eines Hochschülerschafts- und Fürsorgebeitrages
1934TU Graz: Reform des Chemie-Studiums
1934Eingliederung der Montan Leoben in die TU-Graz
1934Gesetz: Aufrechterhaltung der Disziplin unter den Studierenden
1934Verlängerung der Remunerationen von 1933
1934Vereinheitlichung von ord. und außerordentlichen Assistenten
1934Ehrenzeichen und Verdienstkreuz für Kunst und Wissenschaft
1934Neuregelung der Disziplinargewalt an den Hochschulen
1934Trennung von Haupt- und Mittelschule, Bildungsunterschiede zwischen den Geschlechtern
1935Bundeskommissär zur „Aufrechterhaltung der Disziplin”
1935Statut: Technische und Montanistische Hochschule Graz-Leoben
1935Hochschulermächtigungsgesetz: Aufhebung der Uni-Autonmie
1935Hochschulerziehungsgesetz: vormilitärische Übungen
1935TU Graz: Fertigstellung der „Neuen Technik”
1935Verlängerung der Remunerationen von 1933
1935Inskriptionseinspruchsverordnung für ausländische Studierende
1935Nürnberger Gesetze in Deutschland
1936TU Graz: Reform des Studiums der Elektrotechnik
1936Erhöhung der Hochschulgebühren
1936Verordnung über die Hochschullager
1936Verlängerung der Remunerationen von 1933
1937Technische und Montanistische Hochschule Graz-Leoben geteilt
1937Auflagen für den Betrieb von Studentenheimen
1937TU Graz: Reform des Studiums des Vermessungswesens
1937Neues Statut der Technischen Hochschule in Graz
1937Verordnung über die Betätigung von studentischen Vereinen

Nationalsozialismus
1938Einmarsch, Annexion: Nazi-Recht tritt schrittweise in Kraft
1938Vorläufige Verfügungen über die Hochschulorganisation
1938Abänderung und Aufhebung des Hochschulerziehungsgesetzes
1938Begünstigungen für nationalsozialistische Studierende
1938CV behördlich aufgelöst
1938Waffenstudenten legen freiwillig ihre Farben nieder mit „freudigem Bekenntnis” zu Adolf Hitler
1939Einführung des „Reichsstudentenwerks”
1939Aberkennung akademischer Grade
1939Statistische Nacherhebung der Hochschulabsolventen
1939Leibesübungen als Aufnahmeprüfung an höheren Schulen
1939Personen mit Erbkrankheiten und schweren Leiden von höheren Schulen ausgeschlossen
19398-jährige Schulpflicht
1940Rassistische Zugangsbeschränkungen treten voll in Kraft
1941TU-Graz wird offiziell Rüstungsbetrieb
1941Vollständige Abschaffung des slowenischsprachigen Unterrichts in den kärntner Schulen
1942Studienplanänderung: „Unterricht über chemische Kampfstoffe”
1944TU Graz: Neue Technik, Sitz der Rüstungsforschung, wird von Bomben getroffen
1945Nazi-Deutschland kapituliert, Uniprofs setzen sich ab

II. Republik
1945Wiederherstellung rechtstaatlicher Strukturen
1945Gründung der ÖDS – Österreichische Demokratische Studentenunion (Nachfolger der antifaschistischen Liga)
1945Gründung der Hochschülerschaft durch Verordnung
1945Streit zwischen ÖDS und ÖH über die Vertretungsbefugnis in Graz; Briten anerkennen ÖH
1945Studierende organisieren sich (Vertretung, Wiederaufbau der Unis)
1945Philosophische Rigorosenordnung
1946Hochschülerschaftsnovelle (Direktwahl des Zentralausschusses)
1946Öffnung der Katholisch-theologischen Fakultäten für Frauen
19472. Hochschülerschaftsnovelle (Funktionen und Wahlordnung)
1947Gründung der privaten Kunsthochschule der Stadt Linz (heute Kunstuni Linz)
1950Erstes ÖH-Gesetz: verfasste Studierendenschaft
1951Deutschnationale Liste BUS erreichte auf Anhieb 18% in der Bundesvertretung
1951Gründung des „Akademikerverband” als Sammlung „nationaler” Akademiker
1952Doktorat unter den Auspizien des Bundespräsidenten
1955Hochschul-Organisationsgesetz
1955Akademie-Organisationsgesetz
1955Rechtliche Verankerung der Rektorenkonferenz
1955TU Graz: Fakultäten für Architektur und Bauingenieurwesen fusioniert
1955Anspruch auf Elementarunterricht in der Muttersprache für slowenische und kroatische Minderheit
19554 Tage nach Unterzeichnung des Staatsvertrages deutsch-nationalistischer „Schulverein Südmark” gegründet
1958Österreich tritt der EMRK bei; „Das Recht auf Bildung darf niemanden verwehrt werden” (Art. 2 ZP)
1959Minderheiten-Schulgesetz
1961Österreichische akademische Austauschdienst (ÖAD) gegründet
1961Einrichtung der medizinisch-technischen Schulen
1962Wiedergründung der Universität Salzburg
1962Schulorganisationsgesetz, 9-jährige Schulpflicht, Schulgeldfreiheit, Pädagogische Akademien
1962BHS-AbsolventInnen bekommen allgemeine Hochschulberechtigung
1962Gründung der Europäischen Südsternwarte (ESO)
1963Staatliche Studienbeihilfe
1966AHStG: erstes modernes übergreifendes Studienrecht
1966Land- und forstwirtschaftliche berufspädagogische Lehranstalten
1967FLAG: Familienbeihilfe und Fahrtkostenbeihilfe werden eingeführt
1967Einrichtung des „Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)”
1967Einrichtung des „Forschungsförderungsfond für die gewerbliche Wirtschaft (FFF)”
1969TechStG: Spezialbestimmungen für technische Studienrichtungen
1969Gesetz über die Studienrichtungen der Bodenkultur
1969Studienbeihilfebehörde zur Administration der Stipendien geschaffen
1969Einrichtung der Studienkommissionen (Drittelparität)
1970Schaffung eines Wissenschaftsministeriums
1970Kunsthochschul-Organisationsgesetz
1970Gründung der Universität Klagenfurt
1971Schülerfreifahrt und Schulfahrtbeihilfe
1971Kunsthochschulordnung
1972Allgemeine Studiengebühren abgeschafft, AusländerInnen zahlen weiter
1972Benützung der Unibibliotheken mit Ausnahme der Fernleihe kostenlos
1972Anlauf der Schulbuchaktionen
1973Neues ÖH-Gesetz (HSG): vollständiges Selbstverwaltungsrecht, aktives Wahlrecht für alle Studierenden
1974Schulunterrichtsgesetzes (SCHUG)
1974Nach Verbot des AVM gründet sich die „Aktion Neue Rechte” ANR
1975Mit dem UOG wird die TU-Graz von der Hochschule zur Universität
1975TU Graz: Fünf statt bisher drei Fakultäten (Arch, Bau, MB, ET, TNF)
1975Alle Schultypen sind grundsätzlich koedukativ zu führen
1975Pädagogische Akademien auch für Haupt- und SonderschullehrerInnen
1976TU Graz: Senat beschließt den Beinamen „Erzherzog-Johann-Universität”
1976Provesorische Geschäftsordnung für Kollegialorgane
1976EWG: Gleichberechtigter Zugang zu Beschäftigung, Berufsbildung, beruflichem Aufstieg und Arbeitsbedingungen
1978Unibibliotheken neu organisiert: zentrale Leitung und Verwaltung
1979Gleichstellung von SüdtirolerInnen mit öserreichischen StaatsbürgerInnen auf bestimmten Verwaltungsgebieten
1979Bibliotheksordnung
1980Grundsatzerlaß über die Gestaltung der „Politischen Bildung im Bundesheer – Staats- und Wehrpolitische Bildung”
1981Forschungs-Organisationsgesetz – FOG
1983Neuregelung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Sozialwissenschaften
1983Kunsthochschul-Studiengesetz
1983Neue Wahlordnung für ÖH-Wahlen
1984„Kärntner Heimatdienst” organisiert Volksbegehren für die Einführung des getrennten Unterrichts
1984Empfehlung des Rates der EG zur Förderung positiver Maßnahmen für Frauen (84/635/EWG)
1985Studienberechtigungsgesetz: Studieren ohne Matura
1985Erweiterung der VolksschullehrerInnenausbildung auf sechs Semester
1985EG-Entschließung zur Förderung der Chancengleichheit für Mädchen und Jungen im Bildungswesen
1986Österreich schließt Rahmenabkommen über die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit der EG
1986Studienberechtigungsverordnung
1986Schulunterrichtsgesetz
1986Studentenheimgesetz
1987Streichnungen und Einschränkungen sozialer Transferleistungen; Bildungsstreik
1987Vollmitglieschaft in der ESA
1987Möglichkeit der Freistellung der AssistentInnen für maximal zwei Jahren für eine Tätigkeit in der Wirtschaft
1987RFS veranstaltet mit Hilfe der VAPO den Vortrag „Österreich, die Weltrevolution und die Wiedervereinigung”
1988Drittmittel sind keine Bundeseinnahmen mehr, gehören dem Institut
1988Universitäre Einrichtung dürfen auch privatrechtliche Dienstverträge abschließen
1988Dienstrecht für Universitätsangehörige abhängig vom Beschäftigungsverhältnis festgelegt
(Lehrbefugnis, Befugnis bei Prüfungen und Betreung, Inanspruchnahme von Einrichtungen)
1989Internationale Studienprogramme werden ins AHStG aufgenommen
1989Studienbeihilfe auf bestimmte Hauptstudiengänge an Konservatorien erweitert
1990TechStG 1990: Neuregelung der technischen Studienrichtungen
1990Anpassung der Studienförderung an das Einkommensteuergesetz
1990Erste bilaterale Abkommen mit der EG über die Teilnahme an einzelnen Bildungsprogrammen
1991Gründung der GRAS – Grüne & Alternative StudentInnen
1991Zugangseinschränkung: „allgemeine und besondere Hochschulreife”
1992EU-Recht: „allgemeine und berufliche Bildung und Jugend”
1992Österreich schließt Abkommen über die Teilnahme an ERASMUS und SPES
1992Vergabe von a.o. Dotationen großteils der Selbstverwaltung der Universitäten übertragen
1992Studienförderungsgesetz; bei sozialer Bedürftigkeit und günstigem Studienerfolg; einheitliche Regelung
1993Gründung der BLATT – BasisListe Alternativer Technikerinnen und Techniker (TU Graz)
1993Neues Organisationsrecht (UOG'93) stärkt Macht der Monokraten
1993Fachhochschulen auf Druck der Industrie geschaffen
1993Bundesgesetzes über die Gleichbehandlung von Frauen und Männern
1993Integrativer Unterricht für behinderte SchülerInnen an Volkschulen
1994Anspruch auf Aufenthalt für Studierende mit nicht-österreichischer StaatsbürgerInnenschaft
1994Abschaffung der Fahrtkostenbeihilfe
1995Abschaffung der gesundheitlichen Überprüfung als Notwendigkeit für die Imatrikulation
1995Weltfrauenkonferenz verabschiedet Aktionsprogramm mit Maßnahmen im Bereich Bildung und Ausbildung
1996UOG'93 an der TU-Graz vollständig implementiert
1996Kürzung der Lehrkontingente, teilweiser Aufnahmestopp
1996Fahrtenbeihilfe nur mehr bis zum 19. Lebensjahr
1996Familienbeihilfe nur mehr bis zum 26. Lebensjahr bzw. Mindestdauer + 2 Semester
1997UniStG: Fusionierung der 11 Studiengesetze zu einem einheitlichen
1997Integrativer Unterricht für behinderte SchülerInnen im Sekundarbereich
1998Künstlerische Studien werden ins UniStG integriert
1999HSG 1998: Mandate der ÖH-Organe werden reduziert
2000Auflösung des Wissenschaftsministeriums
2000Rechtsgerichtete Bundesregierung führt Studiengebühren ein
2001Allgemeine Studiengebühren treten in Kraft
2002Universitätsgesetz hebt Kurienuniversität weitgehend auf
2004Alle Teile des UG'02 sind in Kraft getreten
2004TU Graz: Neuer Organisationsplan mit sieben Fakultäten
2004Die medizinischen Fakultäten in Wien, Graz und Innsbruck werden eigene Universitäten
2005Keine Direktwahl der ÖH-Bundesvertretung und der Fakultätsvertretungen
2007Erste Rektorin an einer österreichischen Universität (BOKU)
2008Österreich tritt der Europäischen Südsternwarte (ESO) bei
2008Ausweitung des Kreises auf Befreiung von den Studiengebühren
2009Bei den ÖH Wahlen wird erstmals in Österreich E-Voting eingesetzt
2009VfGH hebt Verordnung über E-Voting bei ÖH-Wahlen auf („richtungsweisende Bedeutung” für andere Wahlen)
2011VfGH hebt Studiengebühren auf
2012Mehrere Universitäten heben „autonome Studiengebühren” ein
2013Zugangsbeschränkungen auf 19 Universitätsstudien ausgeweitet