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Mobilität: Studierende in Bewegung – Bus, Bim, Fahrrad und Co

Radwege, die im Nichts enden, unzureichende Öffi-Verbindungen zwischen den Unistandorten und lange Wartezeiten trotz teurer Öffitickets, … Wer kennt das nicht? Und die viel wichtigere Frage: Muss das denn so bleiben?

Studentische Lebensstile, Verteilung von Studierendenheimen und -wohnungen über ganz Graz, aber auch mehrere Standorte pro Universität führen dazu, dass Studierende überdurchschnittlich mobil sein müssen. Dabei gehen wir vorwiegend zu Fuß, nützen Fahrräder und/oder den öffentlichen Verkehr um uns fortzubewegen. Aus all diesen Gründen haben Studierende besondere Bedürfnisse hinsichtlich Mobilität. Höchste Zeit, dass wir als Bevölkerungsgruppe in der Stadt- und Verkehrsplanung einen größeren Stellenwert bekommen!

Momentan werden diese besonderen Bedürfnisse aus Sicht von Studierenden nur unzureichend berücksichtigt. Radwege enden teilweise im Nichts, die Verbindungen zwischen den Unistandorten sind sowohl radfahrtechnisch als auch mit dem öffentlichen Verkehr (keine direkte Verbindung zwischen den Unistandorten) unzureichend oder nicht vorhanden, die Weiterführung des Mobilitätsschecks scheint nicht gesichert zu sein - die Liste könnte noch lange fortgesetzt werden.

Muss das denn so bleiben? Wir beantworten diese Frage mit einem klaren „NEIN“. Alternativen und gute Beispiele gibt es viele: das belgische Hasselt mit kostenlosem öffentlichen Verkehr sowie zahlreiche europäische Städte wie Kopenhagen oder Amsterdam, die für ihren vorbildlichen Umgang mit dem Radverkehr bekannt sind.

Um Studierenden die bestmögliche Nutzung der öffentlichen Ressourcen zu ermöglichen sollten langfristig folgende Maßnahmen angestrebt werden:

flächendeckendes Radnetz:

Durch ein flächendeckendes und sicheres Radnetz werden Gefahrenzonen am Weg zur und von der Universität reduziert. Auch der Stadtpark sollte mit dem Rad erreich- und durchquerbar sein.

FußgängerInnenzonen (ausgenommen Fahrräder und Linienbusse):

FußgängerInnenzonen um die Universitäten erhöhen die Lebensqualität am Campus enorm. Wo FußgängerInnenzonen nicht möglich sind, soll der Verkehr nach „shared space“-Philosophie gestaltet werden oder verkehrsberuhigende Maßnahmen getroffen werden.

direkte Öffi-Verbindungen zwischen Universitäten:

Das Bedürfnis nach Mobilität zwischen den Universitäten ist durch diverse Projekte wie NAWI Graz oder Standorttrennung von Universitäten enorm und wird sich in den nächsten Jahren zusätzlich erhöhen (NAWI Graz Physik, NAWI Graz Mathematik, etc.). Um bei Schlechtwetter oder im Winter zwischen den Unistandorten mit dem öffentlichen Verkehr zu wechseln, ist eine direkte Verbindung zwischen den Universitäten unersetzbar.

kostenloser öffentlicher Verkehr:

Kostenloser öffentlicher Verkehr bringt viele Vorteile mit sich. Zu ihnen zählen ökologische Faktoren, aber auch speziell für Studierende Abbau bürokratischer Hürden beim Kauf der Semestertickets. Auch weiterhin wird sich die BLATT für eine Integration studentischer Mobilitätsbedürfnisse in die Grazer Stadtpolitik einsetzen.

Hilf uns mit deiner Stimme, damit wir mehr Gehör bekommen!